Die Gänsemagd.
Zeitgenössische Kinderoper von Iris ter Schiphorst. Nach dem Märchen der Brüder Grimm.
Opernhaus Zürich 2014/2015 und 2015/2016

Musikalische Leitung Thomas Barthel
Inszenierung Nina Russi
Bühne und Kostüme Marianna Helen Meyer
Lichtgestaltung Dino Strucken
Dramaturgie Kathrin Brunner

Prinzessin + Gänsemagd Dara Savinova / Lin Shi
Mutter + Gänsehüter Kürdchen Irène Friedli / Judith Schmid
Kammerjungfrau Deanna Breiwick/ Estelle Poscio / Claire de Sévigné
König + Pferdeschlächter Andri Robertsson  / Bastian Thomas Kohl / Reinhard Mayr
Pferd Falada + Prinz Christian Sollberger

Philharmonia Zürich
Statistenverein Opernhaus Zürich

Fotos © Danielle Liniger
Video-Gesamtaufnahme auf Anfrage verfügbar
Informationen Opernhaus Zürich

Die Gänsemagd ist eines der tiefgründigsten Märchen der Brüder Grimm: Eine Königstochter verliert drei Blutstropfen und damit den Schutz ihrer Mutter. Daraufhin nimmt ihr das durchtriebene Kammermädchen Pferd und Prinz weg und die Königstochter muss Gänse hüten. Das Pferd, das sprechen kann, lässt das Kammermädchen aus Angst und Verrat töten. Die Königstochter aber folgt dem Rat des Königs und vertraut ihr Schicksal einem alten Ofen an.
Die Berliner Komponistin Iris ter Schiphorst komponierte diese konfliktreiche Geschichte grenztonal, sorgt aber durch Wiederholung einzelner, krummer und schiefer arioser Phrasen für Eingängigkeit und Wiedererkennbarkeit. So erhält das zauberhafte und geheimnisvolle Stück auch eine gewisse Komik und große poetische Bilder.

Pressestimmen

«Kurzweilig ist auch die Inszenierung von Nina Russi. Die Akteure auf der Bühne (…) zeichnen Figuren und Szenen mit viel Witz und Spielfreude, und der Einfachheit der Darstellung fällt nie die Präzision zum Opfer.»
Neue Zürcher Zeitung, Tobias Gerber

«In der Inszenierung von Nina Russi gab es Momente von großer Intensität und latenter Bedrohung, fast wie in einem Film von David Lynch, was durch die Doppelbödigkeit der Musik (…) nur verstärkt wurde. Das war einfach eine gelungene Kinderoper.»
Neue Musikzeitung, Moritz Eggert